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Grundprinzipien Des Religiösen
Pluralismus
(Pluralismuskonferenz, Birmingham, 9.9.2003)
InterReligiöse Arbeitsstelle
INTR°A
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Interreligiöser Dialog und interreligiöses Engagement sollten die Art sein,
wie sich Religionen zueinander verhalten. Dabei ist es für die Religionen von
überragender Notwendigkeit, die unter ihnen bestehenden Streitigkeiten zu heilen.
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Der Dialog sollte sich den drängenden Problemen der Welt von heute widmen,
darunter Krieg, Gewalt, Armut, Umweltzerstörung, ungerechte Behandlung der
Geschlechter sowie die Verletzung von Menschenrechten.
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Absolute Wahrheitsansprüche können leicht zur Anstiftung von religiösem Hass
und religiöser Gewalt ausgenutzt werden.
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Die Religionen der Welt bekräftigen eine auf unterschiedliche Weisen
vorgestellte letzte Wirklichkeit/Wahrheit.
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Während die letzte Wirklichkeit/Wahrheit jenseits dessen liegt, was
menschliches Begreifen vollständig zu erfassen vermag, hat sie in den Religionen
der Welt vielfältige Ausdrucksformen gefunden.
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Die grossen Weltreligionen mit ihren vielfältigen Lehren und Praktiken bilden
authentische Wege zum höchsten Gut.
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Den Religionen der Welt sind viele wesentliche Werte gemeinsam, wie
beispielsweise Liebe, Mitgefühl, Gleichheit, Aufrichtigkeit und das Ideal,
andere so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte.
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Alle Personen haben Gewissensfreiheit und das Recht, ihren eigenen Glauben zu
wählen.
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Während wechselseitiges Zeugnis die Achtung voreinander fördert, setzt
Bekehrungseifer den Glauben des anderen herab.
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